Offizieller Oktoberfest-Maßkrug 2017 vorgestellt

Kabarettist Maxi Schafroth präsentiert den offiziellen Oktoberfest-Maßkrug 2017

71 Prozent aller Wiesn-Gäste kommen aus Bayern. Wie viele davon aus dem Allgäu anreisen, um das größte Volksfest der Welt zu besuchen, ist bislang noch nicht erforscht. Mit Maxi Schafroth jedenfalls wird sich ein Allgäuer Banker mit landwirtschaftlichem Background den offiziellen Oktoberfest-Maßkrug kabarettistisch vornehmen und die Wiesn im Allgemeinen scharfsinnig-skurril mit Allgäuer Originalität analysieren.

Sarah Eigenseher und Hanna Hodžić, die an der Technischen Hochschule Nürnberg Design mit den Schwerpunkten Grafikdesign, Typografie, Raum-und Eventdesign und Illustration studieren, haben das preisgekrönte Wiesn-Plakatmotiv entworfen, das den offiziellen Oktoberfestkrug 2017 schmückt. Der aktuelle Serienmaßkrug erweitert die 1978 begonnene Reihe von begehrten Sammlerkrügen mit hohem Sammlerwert. Seit 1987 gibt es zusätzlich zum einfachen Keferloher einen Zinndeckelkrug als Sammlerobjekt. Der handgearbeitete Zinndeckel zeigt in diesem Jahr ein Portrait des Wiesn-Wirts Georg Lang (1866-1904). Dieses Motiv führt die 2011 begonnene Serie „Münchner Originale“ fort.

Georg Lang, der „Krokodilwirt aus Nürnberg“ kam 1898 erstmals auf das Oktoberfest und reüssierte mit einer Festhalle mit 2000 Quadratmetern und einer genialen Idee: Mit der Stimmung steigt der Umsatz. Eine 30 Mann starke Blaskapelle in Oberländerkostümen lud die Festgäste, an die Texthefte verteilt wurden, zum Mitsingen ein und intonierte erstmals das heute noch unverzichtbare „Prosit der Gemütlichkeit“.

Die Firma Rastal in Höhr-Grenzhausen/Westerwald stellt die diesjährigen Oktoberfest-Maßkrüge in einer Stückzahl von 70.000 her. Während der Oktoberfestzeit ist der Steinkrug mit dem offiziellen Plakatmotiv im Souvenirhandel, über das Internet und in den Festzelten erhältlich.

Der Serienmaßkrug 2017 kostet 16 Euro, mit Zinndeckel 32 Euro.

 
Teilen